Bangerl E.B. - o.T.

MT, Fettkreide

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Biographie des Künstlers

Eduard "Bousrd" Bangerl
1956 in Grünburg (OÖ.) geboren.
Studium bei Prof. Georg Stifter, Prof. Wolfgang Stifter, Prof. Herbert Mader
Betreuer geistig Behinderter, Lehramt und freischaffender Künstler in Oberösterreich.
seit 1987 Ausstellungen im In- u. Ausland
*2012 gestorben


Peter Assmann
Zusammengefasster Katalogstext zu "Zeichnung und Material - Kraftspuren" S. 5-7 - 1997
Eduard "Bousrd" Bangerl verarbeitet meist Malmaterialien und Bildträger die im Bezug und aus seiner Umgebung entstehen.
Eine Art Höhlenmalerei entwickelte sich zu einer eigenständigen Zeichensprache, die Dominant und Kraftvoll, aber auch Zerbrechlich erscheint.

Bangerl ´s Verweis entspricht durch deren Form und Wirkung. Die Konstellation verschiedener Elemente wird zur Zeichenhaftigkeit verdichtet, einer Zeichenhaftigkeit allerdings, die niemals den Anspruch auf absolute Konzentration stellt. Bangerl sucht vielmehr sehr bewusst das Fragmentarische, eine offene Werkstückkonzeption, die jedes Objekt auf einen größeren Zusammenhang verweisen lässt und als Teilstück dieses Zusammenhanges definiert. Jedes Werkstück erscheint daher wie ein Ausblick auf umfassender Erfahrungsmöglichkeiten, ein linearer verweis auf größere mögliche Wirkungskräfte.

Eine solche Kunst erklärt nicht. Sie lote vielmehr verschiedene Faszinationen aus und mobilisiert Erfahrungskräfte, die im Alltagsleben des Menschen wenig - immer weniger - Platz findet. Je rationalistischer, je logischer, je pragmatischer dieser Alltagsleben wird, desto größer wird die Bedeutung der Kunstgeschichte unsres Jahrhunderts entwickelten Sensibilität für Erscheinungsformen verschiedener Materialien werden: Als bewusst gesuchte Kraftsituationen, die von neuem Verbindungen mit großteils verschütteten Erfahrungsbereichen des Menschen ermöglichen.