Adelheid Rumetshofer

27. Apr - 20. Mai 2018

„Floatings“
Vernissage : 27.4. 2018, 19:30
Einf. Worte : Frau Mag. Dr. Elisabeth Mayr-Kern MBA, Landeskulturdirektion OÖ
Dauer bis 20.5.2018
FLOATINGS
ADELHEID RUMETSHOFER

"Adelheid Rumetshofer versteht es, in ihren Bildern Gegensätzliches zusammenzuführen. Weite und Verdichtung, Konzentration und Entspannung, Bewegung und Stabilität, Seele und Welt, Erfahrung und Sein", beschreibt MMMag. Hubert Nitsch, Kulturreferent der Diözese LInz die Werke der Künstlerin.

Mag.a art. Adelheid Rumetshofer

*1976 Freistadt/OÖ

1990 – 1996 HBLA für Kunstgewerbe Linz
1997 – 2003 Studium Universität für Gestaltung, Linz – Malerei & Grafik

lebt und arbeitet in Linz

Ausstellungen | Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2017
„Kunst ist schlimmer als Heimweh“ Galerie Forum Wels
Tage des offenen Ateliers OÖ
Linzer Kunstsalon, Landesgalerie Linz
„unter 1000“ Galerie Schloss Parz, Grieskirchen
„Lichträume“ artmark Galerie, Wien
„Poesie des Wenigen“ artmark Galerie, Wien
2016
„Zeit und Sein“ artmark Galerie, Wien
„Stand der Dinge“ Galerie Forum Wels
Tage des offenen Ateliers OÖ
„Mein Bruckner“ Galerie Forum Wels

„Sie verpasse ihren Arbeiten absichtlich keine Titel, sagt Adelheid Rumetshofer, um nichts vorzugeben. Die Bilder sollen frei sein für Assoziationen. Die Linzer Sturm und Drang Galerie zeigt derzeit unter der Überschrift „Floatings“ („schwerelos schweben, treiben“, Anm.) aktuelle Arbeiten der 1976 in Freistadt geborenen Künstlerin. Das „Schwebende“ kann sich auf die zarten Farben der Werke beziehen, aber auch auf die „Aussagen“ der Motive, die sich eben nicht festlegen lassen.

Wie unscharfe Blicke aus dem Fenster wirken die zarten Farbverläufe. Wie ein Nebel über einer Landschaft, eine Wasseroberfläche oder ein wolkiger Himmel: Besonders stark sind die Bilder in abgestuften Blautönen, von tiefem Wasserblau bis zu fast Weiß. Die Werke, in denen man sich beim Betrachten verlieren kann, sind trotz ihrer Gegenstandslosigkeit hochpoetisch.

Während des Malereistudiums und kurz danach habe sie ganz anders, sehr traditionell gemalt, erzählt Rumetshofer. Es sei dann aber ein Punkt gekommen, an dem sie keinen Sinn mehr darin gesehen habe, noch ein weiteres „klassisches“ Landschaftsbild zu malen. Ausschlaggebend sei ein Moment am Wasser gewesen. Es habe sie gereizt, mehr als nur die Oberfläche zu malen. Eine weise Entscheidung. Steckt doch in Rumetshofers Werken das Potenzial unzähliger Landschaften, Himmel, Wasseroberflächen und mehr.“

Text OÖN, Hannah Winkelbauer