Ausstellungen 2001

01. Feb - 28. Feb 2000

Annerose Riedl - Alos Riedl -- Heribert Mader - Hans Fronius- Veronika Gräbner - Anton Raidel - Peter Bischof - - Hans Kienesberger WilhelmPetri - Art Brut

Ausstellungen 2001

 

HERIBERT MADER | Aquarell

19. Jänner bis 11. Februar 2001

Geboren 1937 in Steyr, Oberösterreich, besuchte 1955 bis 1960 die Akademie der bildenden Künste in Wien – Studium der Kunsterziehung und der Malerei bei Albert Paris Gütersloh – Diplom bei Herbert Boeckl.

Lehramtsprüfung für Kunsterziehung, Werkerziehung und Geschichte –1960 bis1985 arbeitete Mader als Kunsterzieher am Bundesgymnasium in Steyr.

Von 1996 bis 2003 Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

Lebt und arbeitet in Hinterbrühl und Wien.

 

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Alois  und  Annerose  Riedl  /  Malerei -Grafik – Skulptur

2.März bis 1. April 2001

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Annerose Riedl | Skulptur

Alois Riedl | Bilder

Annerose Riedl – 1949 geboren in Passau, Autodidakt.Lebt und arbeitet in Brunnenthal bei Schärding,OÖ.
„Annerose überfällt einen Holzstamm wie eine ungestüme Geliebte ihren Liebhaber-zuerst Attacke. Der Ausgewählte aus Lindenholz wehrt sich gegen diesen Angriff, ihm genügt sein Zustand. Machtergreifung,Verstümmelung,Kunst. Annerose betrachtet den von ihr vom Stamm gesägten,gehauenen,gestemmten Abfallhaufen…“A.Riedl

Alois Riedl – in St.Marienkirchen 1953 als Frühaufsteher geboren.Der Weggang von diesem Billinger-Dorf,nach erlerntem Schneiderhandwerk geschah früh und ohne Reue.Verändert hat sich vieles in meinem Leben.Uniformen kann man an den Nagel hängen, den Wahn Bilder zu malen, nicht…
„Meine Malerei der letzten Jahre ist so, wie ich gerne sein möchte, nicht zu geschwätzig. Es sind einfache  Bilder.“                             Seit 1967 zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland

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HANS FRONIUS | Malerei/Grafik

Fronius

 

16. April bis 6. Mai 2001

 


 

 

 

H.KIENESBERGER   |    R.UEBELHÖR

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Malerei |  Eisenplastik

18.Mai bis 17.Juni 2001

HANS KIENESBERGER
geboren in Gmunden , O.Ö.

In seiner neuen Werkserie PAIRIDAEZA, die in einer repräsentativen Auswahl von je rund 70 Arbeiten ab 9. März in der Galerie Schloss Puchheim zu sehen ist, führt der Gmundner Künstler Hans Kienesberger sein Publikum in eine paradiesische Welt voller Schriftzeichen.

In dieser 2006/2007 entstandenen Serie arbeitet er bis auf zwei Leinwandwerke auf Chinapapier, das er beidseitig präpariert und diesem dadurch Transparenz sowie einen zarten, „antiquierten“ Charakter verleiht. Das hauchdünne in den geometrischen Formen Kreis und Rechteck auf Karton aufgebrachte Chinapapier lässt auf ersten Blick alte, asiatische Aufzeichnungen vermuten. Dieser Vergleich kommt nicht von ungefähr, denn in Pairidaeza abstrahiert Kienesberger Auszüge, Sätze und einzelne Wörter aus fernöstlicher Philosophie setzt sie als grafische Reflexion um – der wahre Inhalt jedoch bleibt dem Betrachter verborgen.

Kienesberger kreiert seine eigenen Schriftzeichen und Kürzel – eine Art Geheimcode in persönlichem Duktus mit verschlüsselten Zeichen, die er wiederum auf ganz spezielle Weise zu Papier bringt, übereinander und nebeneinander schichtet. Die Verdichtung der Information ist den Notaten in Stundenbüchern vergleichbar.

Die filigranen Linien schreibt er mit dünner Feder, die breiteren trägt er mittels Pipette auf und löscht nach bestimmter Zeit die Rückstände ab. Durch diese Zartheit des Striches scheinen die Texte zu schweben und erzeugen innerhalb des Bildes eine räumliche Situation einer eigentlich geometrisch flachen Form.

Auch wenn es sich bei den Schriftelementen um Kürzel und die persönliche Handschrift des Künstlers handelt, so ist der Leser doch immer wieder versucht durch die Redundanz und Kontinuität der Bewegung innerhalb des Bildes einen Inhalt zu entschlüsseln. Die Kreise, Rechtecke und Rechtecke mit auslaufenden Quadraten an den Ecken sind im Inneren ihrer Flächen teils überhäuft mit diesen Codes und Kürzeln, die in- und übereinander laufen, teils rhythmisch angeordnet und innerhalb eines Bildes immer demselben Takt folgen. Mit musikalischen Ausdrücken gesprochen, spannt sich die Bandbreite seiner Arbeiten von Adagio bis Presto – je nach Intensität der arrangierten Zeichen. Auch durch zusätzliche Einschnitte und Abgrenzungen innerhalb eines Bildes ergeben sich unterschiedliche rhythmische Gegebenheiten. Sehr dezent und homogen hingegen hält er die Farbgebung, die sich von zartem Gelbton bis zu intensiven orange-rot Tönen erstreckt.

 


 

 

PETER BISCHOF | Malerei/Grafik

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12.Oktober bis 28.Oktober 2001

Peter Bischof 

Geboren 1935 in Wien. Studium an der Akad.d.bild.Künste in Wien bei Prof.H.Boeckl und Prof. Albert Paris Gütersloh.

„Die Kunst Peter Bischofs entzündet sich an der Realität der menschlichen Figur, die ihm das Fahrzeug menschlichen Kontaktes ist, das Ich und Du verbindet, der Gegenstand des immerwährenden Gespräches, das notwendig ist, wenn Kunst entstehen soll; sie ist dialogischer Natur. Im Monolog erstarrt, vertrocknet sie…Die „peinture de geste“ geht hier auf ihren Ausgangspunkt, die Expression des Menschen in der Gestalt der Bewegung zurück….“(Otto Mauer,1963)

Bisher über 90 Personalausstellungen, nicht nur in Österreich, sondern ebenso in Amsterdam, DenHaag, Warschau, Köln, Triest, Mailand, New York …Seit 1958 beteiligt an zahlreichen Museumsausstellungen und Grafik-Biennalen im In-und Ausland.

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VERONIKA GRÄBNER | Keramik  ANTON RAIDEL | Zeichnung

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9.November bis 2.Dezember 2001

Veronika Gräbner | Keramik

Geboren in Kühndorf(Thüringen).Lebt in Gmunden.Nach Abschluss der Mittelschule Übersiedlung nach Steyr.
Studium an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien. Gemeinsame Werkstatt mit Anton Raidel in Gmunden. Ausstellungen im In- und Ausland.
„Die Unmittelbarkeit,das Archaische,das Elementare, das“Ur-tümliche“ und das „Lebensnahe“ beherrscht in ganz besonderem Maß die Arbeit von V.G. So steht sie der Natur,als „ewig“ befruchtende Lehrmeisterin auch vorbehaltlos gegenüber…“ (Dr.R.Locicnik)

Anton Raidel | Zeichnung|Plastik|Keramik

7.März 1943 in Wr.Neustadt geboren. Kunstgewerbeschule Graz(Prof.Adametz), Akademie für angewandte Kunst Wien(Prof.Leinfellner)-Diplom 1967.Freier Mitarbeiter der Gruppe H(Gmunden 1969-1973); Mitglied der Internat.Akademie f.Keramik in Genf(UNESCO)1972.Seit 1973 eigene Werkstatt.
Preise: Goldmedaille Vallauris,Frankreich 1972;Diplom London 1972;Medaille Danzig Polen1973; Förderungspreis d.Salzburger Kunstverein 1980. Ausstellungen im In-und Ausland. Werke im öffentlichem und privatem Besitz.

 


 

 

Art Brut | Malerei                             
zeitgenössische kunst |Malerei|Photographie|Musik
No Problem Orchestra | Konzert
Wilhelm Petri | Photographie

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9. Dezember bis 23. Dezember

„Menschen“ malen / fotografieren

P.Kaltenböck
S.Reingruber
E.Kumpfhuber
E.Schmid                   |
Art Brut Malerei
Wilhelm Petri            |
Fotografie